Notes from the Nuthouse

Ich bin für 12 Wochen in der Psychiatrie. Station für Suchtkranke und Persönlichkeitsgestörte. Was ich hier mache, versuche ich noch herauszufinden. Derweil schreibe ich über den Alltag in einer Parallelwelt aus Regeln und Routinen, Psychosen und Patienten, welcher nichts mit dem Leben gemeinsam zu haben scheint, welches ich vorher geführt habe. Oder vielleicht doch?

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5 Gedanken zu “Notes from the Nuthouse

  1. Liebe “nina“
    Mein Name ist Laura ich bin 23 Jahre alt. vor 2 Jahren wurde bei mir eine Borderline-Störung diagnostiziert. ich war drei Wochen zur Behandlung in einer akutpsychosomatik aber hat nichts geholfen ich hatte das Gefühl es bringt nichts also habe ich mich quer gestellt. Aber dir muss ich ja nichts erzählen, du kennst dich ja aus. Jetzt bin ich an einem Punkt an dem wirklich mein Leben beeinträchtigt, habe sehr viel abgenommen, werde jetzt auch physisch krank. seit einer Woche gehe ich nicht mehr arbeiten. morgen habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt ich werde darum bitten dass er mich einweist ich habe mich im Internet ein bisschen informiert und bin auf deinen Blog gestoßen. habe ihn noch nicht gelesen aber werde jetzt damit die nacht verbringen, kann sowieso nicht schlafen. Ich habe mir gedacht vielleicht kannst du mit mir in Kontakt treten, ich brauche wirklich hilfe. von meinen Freunden und Bekannten weiß niemand bescheid, ich konnte bis jetzt alles gut überspielen. das geht nicht mehr. im Moment geht es mir sehr schlecht. vielleicht kann man sich mit dir ein wenig austauschen würde mich über eine Antwort sehr freuen da ich nicht weiß wie ich sonst in Kontakt mit jemandem der dieselbe Persönlichkeitsstörung hat treten kann. Bitte antworte …liebe Grüße Laura

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    1. Liebe Laura,
      ich kann verstehen, dass Dir die Situation beängstigend vorkommt und Du Dich verzweifelt fühlst.
      Du tust auf jeden Fall das Richtige, indem Du Dir Hilfe holst und zu Deinem Arzt gehst. Ich wünsche Dir sehr, dass er Dir weiterhelfen und an eine passende Einrichtung in Deiner Region weitervermitteln kann. Ob „einweisen“ der passende Weg ist, solltet ihr sicher zusammen beraten und entscheiden.
      Aufgrund meiner Biographie habe ich zwar meine eigenen Erfahrungen gesammelt, bin aber trotzdem kein Experte für Krisenintervention, noch qualifiziert es mich Dir etwas zu empfehlen. Ich kann Dir nur sagen, dass es mir an dem besagten Punkt in meinem Leben sehr geholfen hat, sich in stationäre Behandlung zu begeben und zu versuchen sich darauf einzulassen. Auch wenn es schwer und anstrengend ist.
      So eine Diagnose kann erschreckend sein, aber auch hilfreich um die richtige Behandlung und den Umgang damit zu finden.
      Ich wünsche Dir daher viel Kraft auf Deinem Weg und Zuversicht. Denn es kann besser werden. Viel besser.

      Alles Liebe,
      Nina

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